Sonntag, März 21st, 2010
Über die Vorgänger des Schwarzen Blocks, Antifas, Chaoten, Linksextremisten:
In Leipzig agierte Ende der 30er Jahre die damals größte oppositionelle
Jugendbewegung in Deutschland mit bis zu 1.500 Mitgliedern. HJ-Heime
wurden überfallen, Flugblätter verteilt, über ein Deutschland ohne Nazis
diskutiert. Und an den Wochenenden ging es wandern in die Natur. Bis nach
Berlin zeigten sich NS-Funktionäre ...
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Donnerstag, März 11th, 2010
Bei "A future without war" gibt es so eine Weltkarte mit lauter roten Punkten von Kulturen, die ohne Krieg auskommen. Ein schönes Gegengift gegen das "Der Mensch ist nun mal so."
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Montag, Februar 1st, 2010
Beruhte die vielbeschworene Solidarität unter den Leuten in der DDR vielleicht auch auf dem Mangel an Telefonen, was mehr direkte Kommunikation notwendig machte.
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Donnerstag, Dezember 10th, 2009
Die Seite zum Film kommt ja etwas mit schenkelkrachender Siegerfröhlichkeit über den untergegangenen Sozialismus daher. Aber schon ein Interview mit dem Autor stimmt versöhnlicher. Ich habe das Buch gelesen.
Es hat mich sehr bewegt. Da beschreibt ein 1964 geborener wie er im Westen in der Provinz groß wird in einem linken ...
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Sonntag, November 29th, 2009
Che2001 berichtet über den Tod von Conny Weßmann.
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Samstag, November 28th, 2009
an den Präsidenten der USA aus dem Jahre 1855, gefunden auf einem Cover von Ton Steine Scherben.
An der Rede wird schön deutlich, was es mit der These auf sich hat, dass Persönlichkeit oder Individualität Erfindungen des Westens sind.
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Montag, Oktober 12th, 2009
Im Spiegel 5/2009 gibt es so einen Beitrag über Anwendung von Leichenteilen in der Medizin, so gemahlenes Herz gegen Schwindel und frisches Geköpftenblut gegen Epilepsie. Am Ende des Artikels heißt es:
War das alles Kannibalismus? Sugg zweifelt nicht daran. Wie den Kannibalen der Neuen Welt sei es den Europäern im Kern ...
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Montag, Oktober 5th, 2009
Und wenn dann dereinst in 5000 Jahren die Archäologen in unserer Gegend graben, werden sie wohl die Siedlungsschicht meiner Jugend nach den Papierkörben benennen, die unverwüstlich scheinen, unverwüstlicher als Fäuste, Mauern oder Paläste.
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Samstag, September 19th, 2009
Tradition ist das Weitergeben der Flamme und nicht die Anbetung der Asche.
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Sonntag, August 9th, 2009
Am Samstag gab es einen Ausflug nach Nebra zu so einem Himmelsscheibenmuseum mitten in der Pampa. Den Weg vom Parkplatz zum Museum versüßte eine Steigerung der bekloppten Imagekampagne "Wir stehen früher auf":
Es kann ja sein, dass Franzosen oder Amerikaner stolz auf ihre geglückten bürgerlichen Revoltionen sind. Aber darauf rumreiten, dass ...
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