Max Weber und die Weltenretter

5. Juli 2014 – 11:09

Das Arbeitsethos des getriebenen Menschen erscheint Max Weber nicht als Quelle menschlichen Glücks, auch nicht als Grundlage psychischer Stärke. Der getriebene Mensch ist zu sehr unter der Last des Gewichts gebeugt, das er der Arbeit zuzumessen gelernt hat. Disziplin ist ein Akt der Selbstverleugnung, sagt Michel Foucault, und genauso erscheint sie in Webers Darstellung des Arbeitsethos.
(Richard Sennett: Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus., Wiesbeck, 2000, S. 141f)

Kann schon sein, das manche Leute tiefenökologisch in Liebe mit der Schöpfung verbunden sind. Aber mir scheint viele (ich auch?) der Weltenretter, die heute so unterwegs sind, sind getriebene Menschen, wie in obigem Zitat.

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