Khalil Gibran und der Ozean

21. November 2013 – 20:50

In Khalil Gibrans “Der Prophet” gibt es die Zeilen:

Wie der Ozean ist euer göttliches Ich;
es bleibt für immer unbefleckt.

Das Buch ist von 1923. Mit dem “für immer unbefleckten Ozean” war wohl dann doch nichts.

Was bedeutet es, wenn das für unbeflecklich Gehaltene sich als beflecklich und schon ziemlich befleckt erweist. Ist “das göttliche Ich” so robust und unkapputbar wie man es vor 100 Jahren von der Natur, vom Ozean dachte?

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