Tiefenökologie im Liedgut der DDR?

16. November 2013 – 11:17

Letztens gab es so einen Liederabend “Weltall-Erde-Mensch-wie-stolz-das-klingt” im Neuen Theater. So alte Lieder wurden gesungen, rezitiert, verfremdet. Oder sie wurden auch in einander verwoben – etwa “Sag mir wo du stehst” und “Du entschuldige i kenn di.” Na ja, auf jeden Fall eine Veranstaltung, die nur für eine Altersklasse Sinn macht, die 1990 schon bei Bewusstsein war. War deutlich am Publikum zu merken – die Jüngeren hörten unverständlichen Klamauk – für mich war es eine hochintelligente Klangcollage meiner Herkunft.

Und da gab es eben drei Lieder, die von einer tiefen Verbundenheit mit allem Seienden sangen:

Mir ist so ein Hermann-Kant-Satz im Kopf, den ich nicht belegen kann: Das Beste an der DDR war die Utopie von ihr.

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