Silly – Kopf an Kopf

28. Juni 2013 – 11:47

Der Medienkonverter sagt über das neue Sillyalbum, was zusagen ist:

Auch bei aller Sympathie, die man Anna Loos gegenüber verspürt, ihr eine stimmlich überragende (Eigen-)Leistung zu attestieren, wäre schlicht und einfach nicht zu begründen. Das gesamte Album hindurch hört das geschulte Ohr immer wieder nicht wirklich sie, sondern mal Anna R., mal Nena, mal Christina Stürmer. Gute Momente, wie in “Deine Stärken” oder “Die Welt wird hell sein” sind leider rar gesät. Andere Kritikpunkte sind die wenig anspruchsvollen Texte, die oft belanglosen Dudel- und Geschunkel-Melodien und die Gleichmäßigkeit, die es dem Hörer so schwer macht zu unterscheiden, welcher Titel gerade oder immer noch spielt. Insgesamt ist Kopf an Kopf ein typisches Album, wie es sie in diesem Qualitätssegment schon zu Tausenden gibt. Schade, aber: Willkommen in der Mittelmäßigkeit!

Wahrscheinlich habe ich immer schon mehr Werner Karma gehört als Silly. Deshalb gefiel mir auch Alles Rot so gut. Schade, dass sich Anna Loos von der Interpretin zur Autorin aufgeschwungen hat. Auf dem aktuellen Album konnte ich  genau merken, wer welchen Text geschrieben hat. Und überhaupt: Sehr nervig das. Da lasse ich mir nun schon so eine CD in echt schenken und dann grinst aus allen Ecken die Marketingmaschine: Die Texte nur auf der Webseite, DeluxeEdition des Albums, Kaffetassen, IPhonehüllen…

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