3000 Jahre Ausgrenzung und Barmherzigkeit

7. Juni 2012 – 7:32

Die MZ verweist auf einen alten hebräischen Text:

“Bei der antiken Inschrift auf einer 3 000 Jahre alten Tontafel handelt es sich um Sozialgesetze, die Ausländer, Witwen und Waisen im Alten Israel schützen sollten”, berichtete der evangelische Theologe Reinhard Achenbach von der Universität Münster am Dienstag. “Unser heutiger Grundsatz, Ausländern vor Gericht Rechtsschutz zu gewähren und sozial Benachteiligte im Sozialstaat zu schützen, reicht also weit in die altorientalische Zeit zurück.”

Es hat also jahrtausendealte Tradition, die Menschen in Arme und Reiche, in Ausländer und Inländer, in Gewinner und Verlierer einzuteilen. Und danach der ganze Rattenschwanz aus Almosen, Barmherzigkeit, , Gewerkschaften, ALG II und Fairtrade. Deshalb ist es wohl so schwer, eine Gesellschaft auch nur zu denken, die die Leute nicht erst auseinanderdividiert und dann den Verlierern ein paar Knochen hinwirft.

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