Philosophie und Physik

4. März 2011 – 6:14

Bei Aristoteles hat die Wirklichkeit mit dem unbewegten Beweger Prozesscharakter, die Welt in einem stationären Gleichgewicht. So wie ich Aristoteles verstanden habe, trennt er da auch nicht scharf zwischen materiellen und immateriellen Dingen. Auf jeden Fall passt das gut zu den aktuellen Modellen, wie die Materie aufgebaut ist: da gibt es auch keinerlei feste Kullern, die die Welt konstituieren: nur Quanten, die als Lösungen von lauter Schrödingergleichungen in ständiger Bewegung, Schwingung, gegenseitiger Wechselwirkung durch den Raum wabern, oder nein den Raum bestimmen. Die Quarks existieren nur gemeinsam, nie isoliert – ähnlich wie Stoff und Form.

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