Invasion der Weltretter

16. August 2010 – 14:22

Jetzt habe ich in letzter Zeit so Psychokram von drei Autoren gelesen:

Und alle drei beschreiben das Zusammenleben von Menschen. Rosenberg mit seinem Apparat Beobachtung-Gefühl-Bedürfnis-Bitte, deMause mit seinem Zusammenhang zwischen Art der Kindererziehung und Gesellschaft und Peck mit seiner Methode der echten Gemeinschaftsbildung Pseudogemeinschaft-Chaos-Leere-Gemeinschaft. Alles schön und gut. Aber warum müssen sich alle drei zu vollständigen Weltrettungsfantasien aufschwingen im Sinne von: Wenn alle gewaltfrei kommunizieren/ihre Kinder unterstützend erziehen/nach echter Gemeinschaft trachten, dann wird alles gut.

Das ist genauso sinnlos absolut wie politische Lösungen. Die klassischen Kommunisten heben das Privateigentum an Produktionsmitteln auf, die Freiwirtschaftler schaffen die Zinsen ab. Und die Kritischen Theoretiker machen auch bloß das Gegenteil, die finden alles so Scheiße, dass man überhaupt michts machen kann.

Von den Reliogionsstiftern Jesus, Mohammed und Co. will ich gar nicht erst reden.

Keiner hat die Bescheidenheit einfach nur zu sagen: Seht ich habe dieses oder jenes herausgefunden, das hat für mich oder für 10, 100, 10.000 Leute für 3 Tage oder 20 Jahre funktioniert, lasst uns mal probieren ob sich das wiederholen/verbessern/verallgemeinern lässt.

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